Die letzte Boot in Düsseldorf verpasst? Macht nichts! Gota Abu Ramada: Hier bekommt man eine kostenlose Show des neuesten Equipments: Von Anzügen über Jacketts und Automaten bis zu allem, was der Taucher (nicht) braucht. Warum? Dieses Riff ist überlaufen. Immer. Hier liegen gut und gerne 12 und mehr Boote.
Gota Abu Ramada (oder auch Shaab Abu Ramada) steht auf Sandgrund. Die Tiefe beträgt um die 12 m. Um das Riff liegt ein Korallengarten mit mehr oder weniger großen Korallenklöpschen. Fische: Das übliche, was ein Korallengarten zu bieten hat. Ein schöner Tauchplatz, wenn er nicht so überlaufen wäre.
Wie kann man tauchen? Drei mögliche Tauchgänge bieten sich an. Zuerst ein Drift. Auf der gegenüberliegenden Seite vom Ankerplatz befindet sich vor dem Hauptriff ein kleiner Korallenblock. Hier wird man ausgesetzt und lässt sich dann mit der moderaten Strömung zum Boot treiben. Entweder Riff linke oder (meistens) rechte Schulter.
Die anderen beiden Möglichkeiten hängen vom Ankerplatz ab. Liegt das Boot links am Riff, stehen etwas abseits vom Hauptriff zwei große Korallenblöcke. Von der Oberfläche aus sind sie gut zu sehen. Unterwasser erkennt man den ersten Block, wenn man vom Boot kommend das Riff rechte Schulter hat. Da wo das Riff abknickt um nach Norden zu gehen, taucht man weiter gerade aus (Nordwesten) direkt auf den Block zu. An der Riffecke zieht die Strömung meist stärker. Den zweiten sieht man nicht sofort, er steht aber in einer Flucht mit dem ersten, von der Kante aus gesehen weiter nach Südosten. Die Blöcke sind schön bewachsen. Hat man beide umrundet, kann man noch ein Stück am Hauptriff entlang tauchen und dann zum Boot zurück.
Im Herbst 2007 wurde am Riff eine neue "Attraktion" plaziert: Ein Kunsthai. Er befindet sich auf dem Weg zu dem südlichen großen Erg. Ein netter Gag. Ob das wirklich nötig war die Plastikfigur zu versenken? Im November war die Figur schon mit Algen bewachsen und wird bald ziemlich hässlich aussehen, wenn sich kein Pate findet, der den Bewuchs regelmäßig entfernt.
Ankert das Boot am östlichen Ankerplatz, beginnt der Tauchgang mit der linken Schulter zum Riff. An dieser Stelle sieht das Riff ganz anders aus. Charakteristisch für die Unterwasserlandschaft sind hier große Steinkorallen. Wunderschön zerklüftet mit vielen Ritzen und Spalten, in denen es nur so wimmelt. Vorgelagert ist wieder ein Korallengarten mit drei kleinen Türmchen.